Stadt und Kulturerbe...

Die Hauptstadt der Region Poitou-Charentes zählt mehr als 80 historische Bauwerke. Poitiers ist heute für sein umfassendes Kulturerbe anerkannt und erstrahlt durch zahlreiche neue Infrastrukturen. Das Zusammenspiel von Modernem und Altem steht der Stadt ganz besonders. Vom Baptisterium Saint-Jean bis hin zur neuen Staatsbühne ist die Regionalmetropole rund um ein lebendiges und harmonisches Kulturerbe gut aufgestellt.


...im Herzen der Geschichte Frankreichs.

Mehrere Kapitel der französischen Geschichte wurden in Poitiers geschrieben. Entdecken Sie die engen Gässchen in den mittelalterlichen Stadtvierteln und die verschiedenen öffentlich zugänglichen Sehenswürdigkeiten. Studieren Sie aufmerksam die Spuren aus mehr als 2000 Jahren Geschichte.

Das bereits seit dem Altertum zwischen dem Fluss Boivre und dem Clain bestehende frühere Lemonum entwickelt sich rasch zur Hauptstadt der Pictons. Die Siedlung wird mehrmals angegriffen, und umgibt sich deshalb mit Festungsmauern. Das aufstrebende Christentum im 4.Jahrhundert führt zur Errichtung eines der ältesten christlichen Bauwerke Europas, des Baptisteriums Saint-Jean. Im Laufe der Jahrhunderte kommen zahlreiche Kirchen und Kapellen hinzu.

Das 18. und 19. Jahrhundert haben der Stadt ihr heutiges Antlitz verliehen. In dieser Zeit entstanden die großen Boulevards und der Park de Blossac, allesamt Elemente, die man auch heute noch neben den unvergesslichen römischen und mittelalterlichen Spuren vorfindet. Als Beweis dafür dienen die Arenen und die Mauern eines Klosters, die Ihnen bei Ihrem Rundgang auffallen werden.


Meisterwerke der romanischen Kunst...

Poitiers ist zweifelsohne eine der repräsentativsten Städte für die romanische Kunst in Frankreich.

Noch vor Sainte-Radegonde oder Saint-Jean-de-Montierneuf ist die Kirche Notre-Dame-la-Grande eines der Herzstücke aus dieser Epoche. Ihre reich verzierte Fassade stellt ein Meisterwerk der sakralen Kunst dar. Im Sommer und zu Weihnachten legt sie für die Veranstaltung „Polychromies“ ihr Lichterkleid an. Diese Beleuchtungen der Künstler von Skertzò laden dazu ein, die ursprüngliche Fassade neu zu entdecken.

Vergessen Sie auch Saint-Hilaire-le-Grand nicht. Denn diese Kirche scheint seit 1998 unter dem Titel „Jakobsweg in Frankreich“ in der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO auf. Die Kirche wurde im 11. Jahrhundert auf dem Grabmal von Saint Hilaire, dem 368 verstorbenen ersten Bischof von Poitiers wieder aufgebaut und 1049 geweiht. Ein Chorraum mit einer unfassbaren Weite, vier Chorkapellen rund um das Chorhaupt, und Überreste von Wandmalereien sind zu bewundern: alle diese Besonderheiten machen sie zu einem Muss auf dem Weg nach Santiago, und zu einem Treffpunkt für Liebhaber romanischer Kunst und Geschichtsfanatiker.


… in denen Legenden entstehen.

Zahlreiche Generationen an Stadtbewohnern kennen die Legenden, die zur Geschichte der Stadt erzählt werden. Zauber, Drachen und Legenden aller Art ranken sich um Poitiers.

Zu den bekanntesten Phänomenen zählt Grand’Goule, der geflügelte Drache, der von der Heiligen Radegundis im 6. Jahrhundert zur Strecke gebracht wurde. Sein Abbild war lange Zeit über eines der Symbole von Poitiers. In der Kirche Notre-Dame-la-Grande kursiert auch die Legende vom Wunder der Schlüssel aus der Zeit des Einmarsches der Engländer, oder aber jene der Heiligen Bauduche, die für schönes Wetter angebetet wurde.

Dies sind jedoch nicht die einzigen Geschichten, die man sich in Poitiers erzählt. Die Geschichten des Dolmen de la Pierre Levée im Stadtviertel Dunes, oder von Bitard, dem mythenhaften Monster aus dem Wald von Ligugé, werden den jungen Generationen auch heute noch erzählt.

 
 
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