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Das als eines der ältesten Zeugnisse des christlichen Galliens geltende Baptisterium Saint-Jean wurde wahrscheinlich im Laufe des 5. Jahrhunderts errichtet, bevor es im 7. und 11. Jahrhundert überarbeitet wurde. In den oberen Abschnitten der Außenmauern kann man noch ein interessantes Dekor aus der Epoche der Merowinger bewundern (Pilaster, Giebel und Ziegelsteinmotive, von denen fast alle auch in Form von Reproduktionen im Inneren des Gebäudes zu sehen sind).
Das antike achteckige Taufbecken wurde erhalten, es erinnert an das Taufritual durch Eintauchen ins Wasser. Ebenfalls zu sehen sind Wandmalereien aus der romanischen (Ende 11. Jh.) und gotischen Zeit (Mitte 13. Jh.).
Seit der Französischen Revolution diente das Baptisterium mehreren verschiedenen Zwecken –beim Durchbruch für die nahegelegene Rue Jean-Jaurès zu Beginn des 19. Jahrhunderts wäre es jedoch fast zerstört worden. Um 1830 wird es vom Staat aufgekauft und der Société des Antiquaires de l’Ouest übertragen. Diese Gesellschaft engagiert sich sehr für den Erhalt dieses kleinen Gebäudes und beschließt u.a., dort einen Teil ihrer Lapidarien auszustellen.
Vom 1. Oktober bis 31. März: 14 Uhr 30 - 16 Uhr 30. Geschlossen der Dienstag
Vom 1. April bis 30. September: 10 Uhr 30 - 12 Uhr 30 und 15 Uhr - 18 Uhr. Geschlossen der Dienstag